"Wer aufhört besser zu werden, hat aufgehört, gut zu sein."

Philipp Rosenthal, 1916-2001

Auch Angstpatienten kann geholfen werden...

Angst vor dem Zahnarzt ist keine Seltenheit - unbegründete Angst dagegen schon. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass die meisten Angstpatienten ein konkretes prägendes Erlebnis schildern, wenn wir nach einem möglichen Auslöser fragen.

Erst mal hinhören. Unser Ziel ist individuell auf den einzelnen Patienten und vor allem auf sein Problem einzugehen. Wir versuchen den Patienten durch die entsprechende Aufklärung, durch kurze vorhersagbare Sitzungen und durch ein beruhigendes Umfeld langsam von seiner Phobie wegzuführen.

Kosmetikspiegel zum Zuschauen, iPod mit Kopfhörer  oder Betäubungsgel auf dem Zahnfleisch – in der Regel findet sich ein Weg, die Behandlung so zu gestalten, dass nach einigen Sitzungen meistens schon eine fast normale Behandlung möglich ist.

Es findet sich immer eine Lösung. Sollte diese Variante gar nicht machbar sein – z.B. aufgrund zu großer Angst oder wegen eines zu umfangreichen Eingriffs - bleibt als Alternative immer noch eine Therapie im Dämmerschlaf oder unter Narkose. Trotzdem ist es für uns wichtig, nachträglich den Versuch zu unternehmen, den Patienten langsam an einen Zahnarztbesuch zu gewöhnen.